Rundreise in Deutschland mit Auto & Fahrrad

Das ist geplant, Unterkünfte sind geordert und die Vorfreude beginnt.

1. Etappe Lausitz – Ferienhaus in Senftenberg

Sehr schöne Gegend für ausgiebige Radtouren (191 km Asphalt – Null Höhenmeter) entlang der alten Tagebaugruben, von denen viele mit Wasser bereits voll gefüllt sind. In der Umgebung gibt es viele Aussichtstürme (auch Leuchttürme) und auf dem Wasser siedeln sich erste Hausboote an. Baden bei schönen Wetter fast eine Pflicht.

Überall sind ehemalige Braunkohlerelikte zu finden und natürlich haben wir auch einen Blick auf die Rennstrecke „Lausitzring“ geworfen. Schade das erst nächste Woche ein Rennen statt findet.
Der Mühlenhof aus dem Märchen „Krabatmühle“ wurden besichtigt, auch der Findlingspark in Nochten mit schön angelegten Heidefeldern und die außergewöhnliche Brücke im Rhododendronpark Kromlau.

In diesem Bereich der Lausitz haben wir 315 Radkilometer absolviert ( * unsere Ferienwohnung hier )

–> ausgewählte Fotoeindrücke von der Seenplatte

2. Station – Hotel an der Edertalsperre (unterhalb von Kassel)

Auch eine schöne Gegend geprägt vom um 1900 angelegtem Stausee (eher eine Seenschlange) und urigen Buchenwäldern. Unweit der Staumauer befindet sich auf 350 m Höhe die Burg von Waldeck auf der wir mit einer alten Kabinenbahn hinaufgebracht wurden. Die Fahrräder bekamen eine eigene Transportkabine. Runter mit Tempo 50, so das anschließend bei Kerstin eine kleine Fahrradreparatur fällig wurde. Entdeckt haben wir das Wildgehege und einen Baumwipfelpfad. Bei niedrigem Wasserstand sind im See sogar noch alte Bestandteile der ehemaligen überfluteten Gehöfte und Straßen zu sehen. Der von uns entdeckte Kirchturm ist eine Art Erinnerungsstätte eines versunkenen Ortes –> Fotoeindrücke von unseren Touren hier
Sehr schön gegessen haben wir beim „Tai“ ganz in der Nähe vom Hotel. Die Besonderheit in dieser Gegend, im Hotel hat man kein Handyempfang (eine Art „störungsfreier Aufenthalt“).

Stausee 20 km lang in 4 Stunden mit dem Rad umrundet
* unser Hotel „Flairhotel Werbetal“

Einer von uns musste für 26 Stunden den schönen Ort kurz verlassen und nach Schwerin düsen. Ein Wasserrohrbruch erforderte die Anwesenheit des Hausherren vor Ort –> schaut mal
Es ging dann aber mit dem Urlaub weiter und auf zur 3. Station!

3. Station – Frühstückspension an der Mosel

Von Trier bis Cochem (* unsere Frühstückspension)

Da an der Mosel viele Unterkünfte bereits belegt waren, logierten wir hoch auf dem Berg knapp 2 km entfernt von der Mosel in Noviand (unweit von Bernkastel-Kues). Auch hier haben wir mit dem Rad von Porta Nigra in Trier bis hin zur der Reichsburg in Cochem viel angefahren.
Vor allem gesehen –> Weinberge, Burgen bzw. deren Ruinen, Weinsprüche, Moselschiffe, eine Klosterbrauerei und kleinste Moselorte mit viel Fachwerkbauten. Natürlich fehlte die Weinverkostung nicht, die wir in Form einer „Führung durch den Untergrund der Weinkeller“ in Trarbach genossen.
Gegessen haben wir Abends kurz bevor es wieder mit dem Rad steil bergauf zur Unterkunft ging beim Chinesen, Italiener, in der Klosterbrauerei und beim Griechen. Alles sehr schön, meistens mit Glück weil nicht vorab reserviert wurde. Zwei Personen gehen aber fast immer noch irgendwie rein.
–> Fotoimpressionen von der Moseletappe

Zurück ging es am Sonntag ohne größere Verkehrseinschränkungen via Rheine, wo wir noch knapp 2 Stunden die Verwandtschaft besuchten.

Jetzt müssen wir uns auf Arbeit erstmal von den Anstrengungen der 14 Urlaubtage erholen!